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Informationsbroschüre 2011

Die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen bietet Patienten mit Erkrankungen des blutbildenden Systems, mit bösartigen Tumoren der Lymphknoten sowie Patienten mit ausgewählten soliden Tumoren eine neue Chance. Eine Heilung oder zumindest eine Lebensverlängerung ist für einen Teil derjenigen Patienten noch möglich, bei denen die Grenzen der üblichen Chemotherapie bereits erreicht sind.

Die Blutbildung findet im Knochenmark statt, einem Organ mit erstaunlicher Regenerationsfähigkeit. Deshalb kann jeder einen Teil seines Knochenmarkes spenden, ohne daß damit ein bemerkenswerter Verlust seiner eigenen Blutbildung verbunden wäre. Dies ist ein großer Vorteil bei der Transplantation von Blut oder Knochenmarkstammzellen im Vergleich zu Transplantationen von anderen Organen. Spender eines Knochenmark- oder Stammzell-Transplantates kann ein passendes Geschwister eines Patienten sein, in anderen Fällen der Patient selbst oder ein nicht verwandter Freiwilliger, sofern seine Gewebsmerkmale mit denen des Patienten übereinstimmen.

In der Praxis ist die Transplantation von Stammzellen aus Blut oder Knochenmark sehr aufwendig und für den Empfänger mit Risiken behaftet. Durch bessere Beherrschung der Komplikationen gelingt es zunehmend, auch ältere Patienten zu transplantieren. Aber die Ergebnisse sind immer noch nicht optimal. Um sie zu verbessern und die Komplikationen noch mehr zu senken, ist Forschung dringend notwendig! Ein weiterer Fortschritt wird kommen, aber in kleinen Schritten, die erkämpft werden müssen.

KGF-Broschüre 3. Auflage 2011 Entwurf.pdf
Entwurf der 3. Auflage der KGF-Broschüre für Verbesserungsvorschläge

Rückmeldungen bitte per EMail an H.Martin@em.uni-frankfurt.de

 

 
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